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KGV Henrichenburg-Hitze, Staub und neue Wege

Pressebericht

Hitze, Staub und neue Wege

Der Sommer ist heiß, und zwar richtig heiß. Da seit Mai dieses Jahres auch ein ordentlicher Landregen ausgeblieben ist, haben nicht nur wir Kleingärtner immer mehr mit den Auswirkungen der Hitze zu kämpfen.

Denn nicht nur, dass die oft in liebevoller Arbeit angelegten Blumenbeete bewässert werden wollen, nein, auch Obstbäume, Gemüsepflanzen und der oft vernachlässigte Rasen brauchen mehr denn je Wasser und Pflege. Vergessen werden dürfen aber auch nicht die heimischen Singvögel und Insekten. Denn wer möchte nicht in seinem Kleingarten morgens beim Frühstück sitzen und dem fröhlichen Gezwitscher zuhören, oder wer freut sich nicht über die fleißigen Bienen und Hummeln, die stets für eine wunderbare Obsternte sorgen?

Also liebe Gartenfreunde und -Freundinnen, kleine insektenfreundliche Wasserschalen, Vogelhäuser mit frischem Wasser und Futter sollten auch im Sommer aufgestellt werden. Tipps für deren Gestaltung finden sich im Internet jede Menge. Immer daran denken: der nächste Sommer kommt bestimmt.

Und weil sich der nächste Sommer und damit vielleicht auch die nächste Hitzewelle nicht vermeiden lassen, haben die Mitglieder der Kleingartenanlage Henrichenburg sich nicht aus dem Staub gemacht, sondern in diesem Jahr weitere 70 m ihrer Wegeanlage saniert.

Mit schwerem Gerät und viel Engagement wurde bei 30°C im Schatten der alte Weg zunächst aufgebaggert.

 

Staubtrocken waren die Wege in der Hitze, aber Günter Mund als erfahrender Baggerfahrer sah trotzdem alles

Richard Mund, Bogdan Strozyck, Eugen Irla und Frank Kuhne sorgten nach dem Aufbringen des neuen Schotters in Handarbeit und mit der schweren Rüttelplatte für eine ebene Fläche, bevor anschließend mit Dolomit Sand die neue Lauffläche der Wege entstand.

 

Der neue Schotter wird verteilt.

 

Trotz Hitze, ohne Handarbeit und Rüttelplatte ging es nicht.

 

Aber natürlich ist bei so schwerere Arbeit auch ein ordentliches Frühstück und Mittagessen Pflicht, mit kühlen Getränken und einem Platz im Schatten. Obwohl dieser, wie gesagt an diesem Tag nur wenig Linderung brachte. Vielen Dank an dieser Stelle an Jens Richard, der sich um die Verpflegung und Bewirtung an diesem Tag gekümmert hat. Es war sehr lecker!

Da in den letzten vier Jahren kontinuierlich die Wege saniert werden konnten, auch dank der finanziellen Unterstützung des Bezirksverbands Castrop-Rauxel/Waltrop, sind mittlerweile insgesamt 370 m der Wegeanlage geschafft. Für den Abschluss der Sanierungsarbeiten veranschlagt der Kleingartenverein Henrichenburg noch weitere zwei Jahre und hofft im nächsten Jahr den nächsten Wegeabschnitt angehen zu können.

 

Björn Möller